2019 Atemschutzübung

08.04.2019

Am Samstag, den 31. März fand die erste Atemschutzfortbildung für unsere Geräteträger in diesem Jahr statt. Hier hatte sich der Atemschutzbeauftragte und Stellv. Wehrführer Harald Wehner ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm überlegt.

Hier wurde besonderer Wert auf Tätigkeiten gelegt, die für den realen Brandeinsatz unter Atemschutz essentiell sind.

So musste als Erste Station das Ausrüsten und Anlegen der Atemschutzgeräte von den Teilnehmern im Fahrzeug gemeistert werden. Hier ging es neben der Zeit, um das korrekte und sichere Anlegen von Atemanschluss, Flammschutzhaube und weiterer persönlicher Schutzausrüstung.

Im Anschluss ging es zur Reifen-Station, bei der truppweise ein Traktorreifen aufgestellt, getunnelt und abwechselnd wieder aufgerichtet werden musste.

Spätestens jetzt konnte man bei den Teilnehmern die ersten Schweißperlen im Gesicht sehen.

Dennoch ging es gleich weiter. Als dritte Station musste ein Parcours, bestehend aus den Wettkampfgeräten der Feuerwehrleistungsübung, gemeistert werden. Bei dieser Station sollten die Geräteträger innerhalb zweier Trupps die vier-teilige Steckleiter und zwei Schaummittelkanister vom Feuerwehrgerätehaus, über den Sportplatz zum Übungsplatz tragen. Hier war es dann Ziel der Übung, die Steckleiter von der einen Seite am Leitergerüst anzustellen, die Leiter einzubinden, sich zu sichern und das weitere Steckleiterteil auf die andere Seite zu stellen.

Besonders bei der Übung zeigte sich, wie wichtig es ist, die Abläufe an der Leiter immer wieder zu üben und auch unsere erweiterte persönliche Schutzausrüstung der Geräteträger, in Form von Bandschlingen und Karabinerhaken einzusetzen. Nachdem beide Teile der Leiter sicher standen mussten nun die Schaummittelkanister über das Hindernis gebracht werden und die beiden Leiterteile auf der anderen Seite wieder rückgebaut werden.

Nach dieser kräfteraubenden Station war der Parcours aber immer noch nicht gemeistert, weiter ging es in einem Labyrinth aus Feuerwehrleinen, bei dem Teamwork sehr wichtig war.

Danach mussten wieder die Leiterteile und die Schaummittelkanister zurückgetragen werden.

Am Feuerwehrhaus wieder angekommen, waren die Teilnehmer sichtlich erschöpft und konnten sich kurz bei einem Puzzle ausruhen.

Im Anschluss dieser kleinen Auszeit brauchten die Trupps nochmal ihre ganze Kraft. Denn bei der vorletzten Station mussten drei gefüllte C-Schläuche gezogen werden, bis eine Markierung erreicht war. Nun begann bei den meisten Kameraden auch schon die Restdruckwarneinrichtung zu pfeiffen, dennoch reichte bei allen Teilnehmern noch die Luft für die letzte Station, der Schlauch-Arm-Übung. Hier mussten zwei B-Schläuche, die befestigt waren abwechselnd geschwungen werden.

Um sich das Ganze besser vorstellen zu können, wünschen wir nun viel Spaß beim Stöbern in der Bildergalerie.

Du hast auch Lust, dich körperlich auszupowern und Action zu erleben? Dann schau doch donnerstags mal zu unseren Dienststunden vorbei!

Text und Bilder: J. Hüfner und L. Aha