2017 Orgelkonzert Steffenhagen

Konzert bei Kerzenschein mit dem international wirkenden Organisten Detlef Steffenhagen

Der Ortsgeistliche Pater Uwe Barzen, der selbst Orgel spielt, konnte zu diesem herrlichen Konzert zahlreiche Zuhörer in der Pfarrkirche Mackenzell begrüßen. Der international bekannte Konzertorganist Detlef Steffenhagen hat auch in diesem Jahr wieder in Mackenzell ein Orgel-Konzert gegeben.

Unter dem Titel „Orgel Bolero“ hat er ein atemberaubendes Programm mit spanischer und südamerikanischer Musik zusammengestellt.

So erklangen der weltberühmte Bolero von Ravel, aber auch Werke von Albeniz über Bizet bis Tarrega.

Den Abschluss bildet die „Toccata a la Samba“, in welcher Steffenhagen Rhythmen aus Brasilien (wo er 12 Jahre lebte) mit der Musik Johann Sebastian Bachs verbindet.

Man war erstaunt, wie vielfältig der Klang der Orgel sein kann und konnte „Die Königin“ von einer ganz neuen Seite kennenlernen.

Während des Konzertes war die Kirche im Altarraum durch Kerzen erleuchtet, um so eine angemessene Atmosphäre für dieses außergewöhnliche Ereignis zu schaffen.

Außerdem wurde das Spiel des Künstlers auf eine Leinwand übertragen, sodass die seltene Möglichkeit bestand, dem Organisten beim musizieren zuzusehen.

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Detlef Steffenhagen, Jahrgang 1961, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren und gab bereits mit 14 Jahren sein erstes Orgelkonzert.

Er studierte am Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main (Deutschland)

und anschließend bei Gerd Zacher an der Folkwang Musikhochschule.

Von 1988 bis 1999 war er Organist der Johanniskirche, der bedeutendsten Barockkirche in Frankfurt am Main.

Er war mehrfacher Preisträger des Wettbewerbes „Jugend musiziert„

und konzertiert inzwischen hauptsächlich in Europa sowie in Nord- und Südamerika.

CD Einspielungen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen haben ihm weltweite Anerkennung eingebracht.

Organisiert wurde dieses Konzert von Hans-Jürgen Steffenhagen, dem Bruder des Organisten, der in Mackenzell lebt.

Text: Detlef Steffenhagen (mit kleinen Ergänzungen von W. Schön)

Fotos: Winfried Schön