2017 Kirchenjubiläum Dammersbach

250 Jahre Filialkirche St. Valentinus in Dammersbach

Großer Festgottesdienst mit Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez in Verbindung mit dem Pfarrfest „St. Johannes d.T.“ Mackenzell am Sonntag 28. Mai 2017

Die Filialkirche St. Valentinus in Dammersbach fand erstmalige urkundliche Erwähnung im Jahre 1093. Durch Blitzschlag im Jahre 1500 brannte die Kapelle völlig nieder. Vermutlich erfolgte der Wiederaufbau in Holzbauweise. Im Jahre 1767 ließ der Fuldaer Fürstabt Heinrich VIII. von Bibra anstelle der alten Kapelle eine neue steinerne Kirche errichten. Weitere Informationen der Kirchengeschichte auf den beiden letzten Fotos der Bildergalerie.

Der örtliche Seelsorger Pater Barzen OMI begrüßte die zahlreichen Besucher, besonders den Hauptzelebranten, Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez aus Fulda und die Konzelebranten, die bereits früher in der Pfarrei wirkten, die Patres Günther Kames und Klaus Söhnel, sowie Pfr. i.R. Dr. Alois Hilbert, der immer wieder in der Pfarrei aushilft.

In seiner Predigt stellte Weihbischof beispielsweise heraus, so wie er selbst an einem gehetzten Tag die Hoffnung auf seine ruhigen vier Wänden durchhalten lässt, so will uns die gute Nachricht des Sohnes Gottes, der unsere Wohnung beim Vater vorbereitet, in einem unruhigen und vielfach entfremdenden Leben Hoffnung und Gastbereitschaft schenken.

Gegen Schluss des Gottesdienstes stellte Gemeindereferentin Birgit Lauer fünf neue Messdiener vor, 2 Mädchen und 3 Jungen.

Stefan Meyer als Sprecher des gemeinsamen Pfarrgemeinderates der Pfarrei gratulierte recht herzlich zum Jubiläum. Er erwähnte, dass die Dammersbacher zwar das älteste Gotteshaus der Pfarrei hätten, aber bei St. Johannes seien sie noch recht neu (2007) und sie seien eine starke Gemeinschaft in der Pfarrei Mackenzell.

Pfr. Bernhard Merz als Pfarradministrator der Pfarrei Mackenzell erinnerte in seinem Grußwort auch an den langjährigen für Dammersbach zuständigen Pfarrer Bruno Kant aus Marbach, der sich aber aufgrund seines Alters, 101 Jahre alt, verständlicherweise entschuldigt hatte.

Bürgermeister Stefan Schwenk sprach die Glückwünsche zu diesem seltenen Jubiläum aus mit den besten Wünschen für die Zukunft. Man bräuchte sich nur das aufwendig gestaltete Umfeld der Kirche anzusehen, so Schwenk, hätten die Dammersbacher viel angepackt und Gemeinsinn bewiesen.Er dankte dankte Alfred Gensler stellvertretend für das Organisationsteam für die großartige Organisation dieses Festes.

Musikalisch gestalteten die Chöre aus Mackenzell und Nüst unter Leitung von Monika Meyer mit Unterstützung einer kleinen Bläsergruppe der Tonica (Leitung Stefan Meyer) den festlichen Gottesdienst, sowie an der Orgel Walter Glotzbach und seine Tochter Melanie als Solosängerin.

Weitere Mitwirkende dieser Messe waren Christina Berger als Lektorin, Christa Gensler, Winfried Göller, Christina Berger, Birgit Lauer und Vanessa Bug, die die Fürbitten vortrugen. Für die geschmückte Kirche sorgte Küsterin Doris Glotzbach. Die Organisation des Jubiläums oblag einem Dammersbacher Team vom Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat, die sehr gute Arbeit geleistet haben.

Nach dem Gottesdienst zog die gesamte Gemeinde unter musikalischer Begleitung der Dammersbacher Blaskapelle unter Leitung von Walter Glotzbach zum Bürgerhaus, wo fleißige Helfer ein Mittagessen und später Kaffee und Kuchen vorbereitet hatten. Als weitere Gäste kamen noch der Vorsitzende des Pastoralverbundes Pfarrer Peter Borta und der Superior des Klosters, Pater Martin Wolf vom Bonifatiuskloster, von wo seit vielen Jahren Patres in der Seelsorge wirken.

Zur Unterhaltung spielten zunächst die Dammersbacher Kapelle und danach die Tonica aus Mackenzell.

Bericht und Fotos: Winfried Schön, Mackenzell

Jetzt auch Video-Ausschnitte über "Kirche - Youtube Pfarrei Mackenzell"